Ein zartes grün und ein wohliger Knoblauchduft: Bärlauch. Im Frühjahr ein wundervoll frisches Wildkraut für die Küche. Ob zum Beispiel im Kräuterquark oder im Muffin, Bärlauch verleiht den Gerichten seine ganz eigene Note. Mein Favorit ist eine Variante des Pesto verde – ein Bärlauch-Pesto. Hier zeige ich dir, wie du in wenigen Schritten das Pesto ganz einfach selbst frisch zubereitest.
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Du brauchst:
- 1 Bund Bärlauch
- 2 – 4 EL Olivenöl
- 50g Pinienkerne
- 75g Parmesankäse
- etwas Salz
- Pürierstab* (bezahlter Link)
- hohe Schüssel
Bärlauch.
Am besten selbst frisch geerntet. Doch Vorsicht vor den giftigen Verwechslern. Die Herbstzeitlose und das Maiglöckchen sehen den Blättern des Bärlauchs zum Verwechseln ähnlich. Unterscheiden kannst du sie zwar, indem du mit Daumen und Zeigefinger an einem Blatt reibst und es dann eindeutig nach Knoblauch riecht, solltest du Bärlauch gefunden haben. Aber Sicherheit geht vor. Also ernte Bärlauch nur, wenn du dir 100%ig sicher bist.
Um der Gefahr der Verwechslung aus dem Weg zu gehen, kannst du dir Bärlauch so wie wir auch prima im Garten oder auf dem Balkon anpflanzen oder ihn dir frisch am Markt oder im Geschäft kaufen.
Zubereitung.
Im ersten Schritt wäschst du den Bärlauch gründlich und lässt ihn gut abtropfen. Wenn du magst, kannst du die ganz dicken Stiele abschneiden.
Nun gibst du den abgetropften Bärlauch in eine hohe Schüssel und träufelst das Olivenöl dazu.
Jetzt pürierst du das Ganze ordentlich mit dem Pürierstab.
Damit die Pinienkerne ein zusätzliches Aroma in dein Pesto geben, lässt du sie auf einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten bis sie goldbraun sind. Das geht sehr schnell.
Die gerösteten Pinienkerne gibst du nun zu dem Bärlauch-Öl-Gemisch und pürierst alles erneut.
Da der Parmesankäse sehr fest ist, schneidest oder brichst du ihn zunächst in kleinere Stücke und gibst ihn dann erst zu der pürierten Masse.
Dann geht das mit dem Pürieren etwas leichter. Jetzt schmeckst du dein Pesto noch ab und würzt eventuell mit etwas Salz nach.
Das fertige Bärlauch-Pesto kannst du in Gläser abfüllen. Im Kühlschrank hält sich das Ganze ca. 4 Wochen.
Oder du vermischst es gleich mit heißen Spaghetti, gibst noch etwas grob geriebenen Parmesan darüber und genießt es sofort.
Guten Appetit! Ich freue mich schon auf dein Feedback.
Neueste Kommentare