So langsam fängt sie an – die Erntezeit. Kirschen und rote Johannisbeeren sind schon bereit, geerntet und verarbeitet zu werden und auch die Stachelbeeren sind (beinahe) soweit. Süß und lecker – ob frisch vom Strauch genascht oder zu einer tollen Hännchen-Jännchen-Torte verarbeitet. Oder wie wäre es mit einer weiteren tollen Idee für deinen Frühstückstisch? Frisch gekochte, selbstgemachte Stachelbeermarmelade mit einem Hauch Vanille. Probiere es doch mal aus!

Du brauchst:

  • 1 kg geputzte Stachelbeeren
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • ½ Vanilleschote
  • Gläser mit Deckel*
  • Topf
  • Schöpfkelle
  • evtl. Einfülltrichter

Vorbereitung.

Damit die Marmelade später auch gut haltbar bleibt, sterilisiere die Gläser und Deckel für zehn Minuten in kochendem Wasser.

Hierdurch minimierst du die Möglichkeit, dass die Marmelade durch eventuelle Verunreinigungen schlecht wird.

Mit einer Zange (eine Spaghettizange geht auch) holst du die abgekochten Gläser und Deckel aus dem Topf und stellt sie kopfüber auf ein sauberes Geschirrtuch dorthin, wo du später die Marmelade abfüllen möchtest.

Die Stachelbeeren wäschst du und entfernst die kleinen Stielchen und die Blüten.

In den Topf.

Die Stachelbeeren und den Zucker gibst nun in einen breiten und etwas höheren Topf und vermischst alles etwas.

Anschließend pürierst du alles miteinander. Wenn du noch Stückchen oder auch ganze Beeren in deiner Marmelade haben möchtest, dann pürierst du entsprechend kurz.

Der Topf sollte deshalb nicht zu flach sein, da die Marmelade beim Kochen in dem Topf hochsteigt und es sonst überkochen würde.

Jetzt gibst du noch das Mark der Vanilleschote dazu. Hierfür schneidest du die Vanilleschote längs auf und fährst mit der stumpfen Spitze des Messers in der Schote entlang und gibst das Mark in den Topf.

Die ausgeschabte Vanilleschote kannst du auch in den Topf geben. Diese holst du allerdings vor dem Abfüllen wieder heraus.

Kochen.

Jetzt kommt der mitunter langwierige Teil. Lass alles unter stetigem Rühren aufkochen. Sobald es sprudelnd kocht, lässt du die Masse unter Rühren vier Minuten (je nach Vorgabe auf der Zuckerpackung) sprudelnd weiterkochen.

Nach der vorgegebenen Zeit kannst du eine Gelierprobe machen. Hierfür löffelst du dir etwas auf einen kleinen Teller und beobachtest den kleinen Kleck, ob er fest wird. Ist dies der Fall, ist die Marmelade fertig zum Abfüllen.

Die Vanilleschote nicht jetzt vergessen.

Abfüllen.

Hier ist das Motto: so heiß wie möglich. Daher sollte das Abfüllen einigermaßen zügig ablaufen.

Mit einer Schöpfkelle und mit Hilfe eines sognannten Einfülltrichters hast du die Möglichkeit, schnell und sauber deine Marmelade in die Gläser zu füllen.

Lege die Deckel für einen Moment auf die Gläser und verschließe sie anschließend gut. Vorsicht das ist sehr heiß! Eventuell kannst du dir ein Geschirrtuch oder Topflappen zur Hilfe nehmen.

Jetzt drehst du die Gläser für ca. eine Minute auf die Deckel. Sollte eines davon nicht richtig dicht sein, wirst du es jetzt sehen können.

Anschließend die Gläser alle wieder zurückdrehen und abkühlen lassen.

Fertig ist deine Stachelbeermarmelade mit Vanillenote.