Hier noch eine schöne Variante für die Deko deiner Feierlichkeit. Ob Taufe, Hochzeit oder runder Geburtstag – passende Dekoration brauchst du immer. Schön ist, wenn Teile davon selbst gemacht sind. Bekanntlich steckt ja die Liebe im Detail. Das werden auch deine Gäste merken.

Das Schöne an diesen Kerzenschalen ist, dass sie nicht nur in ihrer Größe variabel, sondern auch zu verschiedenen Jahreszeiten und Events einsetzbar sind. Je nachdem, welche Farbvariante du wählst, kannst du sie für deine Dekoration im Frühling und zu Ostern, im Sommer für eine Gartenparty oder auch für Weihnachten passend gestalten.

Mit Gipsbinden und Luftballons sind sie schnell umgesetzt. Das gemeinsame Vorbereiten macht zudem Spaß und bringt Vorfreude auf das große Fest.

Du benötigst:

  • Gipsbinden*
  • Eimer mit Wasser (einen, um den es nicht schade ist)
  • Luftballons oder Wasserbomben
  • alte Tassen (oder Dosen oder Blumentöpfchen)
  • evtl. Einweghandschuhe
  • Schere
  • Arbeitsunterlage (z.B. alte Zeitung)
  • Acrylfarbe
  • Pinsel mit festeren Borsten
  • altes Glas mit etwas Wasser zum Pinselauswaschen
  • evtl. Dekomaterial (Organzaband, Bouillondraht, kleine Anhänger o. ä.)

Arbeitsplatz einrichten.

Zunächst legst du dir deinen Arbeitsbereich mit alter Zeitung aus. Bei der Arbeit mit den Gipsbinden ist es unvermeidlich, dass Wasser und Gips herunterlaufen.

Dann pustest du die Luftballons oder Wasserbomben auf die gewünschte Größe auf.
Für Teelichter reichen die Wasserbomben als Vorlage und für kleinere Stumpenkerzen passt dann ein kleinerer Luftballon.

Hast du dich entschieden und deine Ballons mit Luft gefüllt und verknotet, setzt du diese mit dem Knoten nach unten auf oder besser in die alten Tassen.
Du schneidest nun die Gipsbinde mit der Schere in ca. 7 bis 10 cm lange Stücke.
Nun stellst du noch den Eimer mit Wasser daneben und es kann schon weitergehen.

Gipsbinden verarbeiten.

Damit deine Hände nicht so stark austrocknen, kannst du bei den nächsten Schritten Handschuhe tragen.
Nun beginnst du mit einem Stück Gipsbinde und ziehst es an zwei Ecken festhaltend kurz durch das Wasser. Achte dabei darauf, dass dir das Stück nicht zusammenklebt. Es ist dann schwieriger auseinander zu bekommen als zusammenklebende Frischhaltefolie. Nimm das nasse Stück mit Zeigefinger und Daumen beider Hände und lege es oben auf den Ballon. Du baust die Schale ja sozusagen auf dem Kopf gedreht. Ziehe die Gipsbinde an den Ballon heran, damit mögliche Falten verschwinden.
Das zweite Stück Gipsbinde ziehst du wieder durch das Wasser und legst es quer über das erste.

Die nächsten Stücke sollen den oberen Rand deiner Schale bilden. Setze es also soweit runter wie du die Schüssel am Ende hoch haben möchtest. Dabei kann es nun sein, dass dein Ballon jetzt etwas Schlagseite in diese Richtung bekommt. Du kannst das ausgleichen, indem du die Position des Ballons auf der Tasse leicht veränderst und im nächsten Schritt auf der gegenüberliegenden Seite ein Stück Gipsbinde nach der gleichen Technik aufträgst. Je mehr Gipsbinden du abgebracht hast, desto schwerer wird das Ganze und der Ballon rutscht auch nicht mehr auf der Tasse hin und her.
Durch Ziehen und leichtes Antippen der Gipsbinden kannst du beim Auflegen entstandene Wellen oder Knicke im Material ausgleichen und es an den Ballon andrücken. Sofern du am Ende das Gewebe der Gipsbinden noch etwas sichtbar haben möchtest, reicht dies schon aus. Durch starkes Wischen über die jeweilige Gipsbinde verschwindet das Muster allerdings. Wenn du beim Auflegen der Gipsbinden diese bereits etwas straffst, entstehen von vorneherein weniger ungewollte Wellen und Knicke.
Fahre nun weiter so fort und bedecke den Ballon an den gewünschten Stellen vollständig. Ich habe insgesamt zwei Schichten Gipsbinden aufgetragen. Dies ist ausreichend stabil und teilweise durch das Gewebe noch etwas durchlässig.
Hast du ausreichend Gipsbinden angebracht, lasse deine Schale trocknen und widme dich einem neuen vorbereiteten Ballon.

Jetzt müssen die Schalen erstmal vollständig trocknen. Stelle sie also beiseite und lasse sie vorzugsweise ein bis zwei Tage an einem warmen Ort trocknen.

Aus der Form holen.

Sobald alles richtig trocken ist – dies kannst du vorsichtig erfühlen – ist es Zeit die Ballons aus den Schalen zu holen.
Hierzu nimmst du einfach eine Schale in eine Hand und drückst den Ballon zunächst rund herum am Rand der Schale etwas nach innen. So löst du die Verbindung zwischen Ballon und deiner Schale schon mal etwas an.

Jetzt ziehst du vorsichtig den Ballon an dessen Knoten aus der Schale.

Anmalen.

In diesem Fall kannst du ohne Probleme mit Acrylbuntlack oder Abtönfarbe arbeiten, je nachdem was dir lieber ist. Auch hier gilt natürlich, ohne Unterlage geht nichts.
Beginne mit der Innenseite der Schalen, denn dann kannst du, während diese trocknet, außen weitermachen. Sobald du alle deine Schalen fertig bemalt hast, lasse sie trocknen. Sie sind danach schon einsatzbereit, aber vielleicht magst du sie von außen noch etwas aufhübschen. Dann kommt noch der letzte Schritt.

Dekoration.

Hier bist du ganz frei in deiner Wahl der Dekoration. Je nach Anlass, für welchen du die Schalen gebastelt hast, kannst du sie von außen zum Beispiel mit Boullion-Draht, Organzaband und/oder kleinen Anhängern dekorieren.

Dank der großen Auswahl an Farben, Deko-Anhängern, Bändern, Drähten und bunten Klebebändern sind dir in der Art und Vielfalt deiner Schalen keine Grenzen gesetzt und für jeden Anlass ist immer das Richtige dabei.

Die Schalen sind noch leicht durchlässig und machen ein stimmungsvolles Licht.

Hier eine Deko-Variante für eine Gartenparty im Sommer.

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