Danke sagen ist schön! Je persönlicher desto besser. Warum also nicht etwas Selbstgemachtes für deine Gäste machen. Solche sprudelnden Badebomben lassen sich auch in einer höheren Anzahl prima vorbereiten und du kannst dir ihre Farben und Düfte nach deinen Wünschen wählen – vielleicht passend zu deiner Dekoration? Mit hübschen Geschenkboxen lassen sie den Tag für dich und deine Gäste einmal mehr zu etwas Besonderem werden.
Hier in diesem Tutorial zeige ich dir wie du zweifarbige Badebomben herstellen kannst.

Du brauchst:

  • 50g Speisestärke
  • 100g Zitronensäure*
  • 200g Natron*
  • 50g Kokos- oder Palmöl
  • Kosmetikfarbe
  • Duftöl für Kosmetik
  • 3 Schüsseln (1 davon mikrowellengeeignet)
  • Evtl. Formen für Badebomben
  • Evtl. Einweghandschuhe
  • Schrumpffolie
  • Heißluftgebläse*
  • Kästchen*
  • Tonpapier
  • Etikettenstanze

Mit dieser Menge erhältst du 6 Badebomben mit einem Durchmesser von 4 cm.

Abwiegen.

Zunächst werden die trockenen Komponenten (Stärke, Zitronensäure und Natron) abgewogen und in einer Schüssel vermischt.

Das Öl in einer kleineren mikrowellengeeigneten Schüssel abwiegen und in 20 bis 30 Sekunden in der Mikrowelle flüssig werden lassen.

Ob Kokos- oder Palmöl, ist „Geschmackssache“. Kokosöl hat wie ich finde einen größeren Eigengeruch und es bedarf der Zugabe von mehr Tropfen Duftöl. Wenn du nicht so auf Kokosduft stehst, dann empfehle ich dir Palmöl für die Badebomben.

Mischen.

Zum Mischen verwende ich spätestens bei der Farbe Handschuhe, da die pure Farbe an der Haut haftet und dort auch länger verbleibt.

Bei der Wahl der Farbe und des Duftöls solltest du wegen der Hautverträglichkeit, Produkte aus dem Kosmetikbereich nehmen. Es gibt hier die verschiedensten Produkte zum Herstellen von Cremes, Seifen und eben auch Badebomben.

Nun kommt das erwärmte, flüssige Öl und das Duftöl zu den trockenen Zutaten und alles wird vermischt. Die Menge des Duftöls hängt davon ab, wie intensiv duftend du die Badebomben haben möchtest.

Hier kannst du dir auch überlegen, ob du deinen Gästen zum Beispiel eher etwas Entspannendes mit Lavendelduft oder etwas Belebendes mit Lemongras oder Orange-Minze schenken möchtest.

Für zweifarbige Badebomben teilst du jetzt den Teig auf zwei Schüsseln auf und färbst beide Teile separat in der Farbe deiner Wahl ein. In diesem Beispiel habe ich nur einen Teil mit Rot eingefärbt. Den anderen Teil habe ich weiß gelassen.

Es hat insgesamt etwas von der Konsistenz von Streuselteig. Wenn du den Teig zusammendrückst und er in der Schüssel schon in dieser zerknautschten Form bleibt, dann ist er richtig.

Formen.

Wenn du dich spontan zum Badebomben machen entschieden hast, dann kannst du die Kugeln frei Hand formen. Diese werden dann halt nicht 100%ig rund und glatt, aber sichtbar selbst gemacht.

Es gibt aber auch extra Formen für Badebomben. Mit etwas Übung gelingen auch hiermit tolle Ergebnisse. Den entstandenen Grat kannst du vorsichtig abreiben.

Die fertig geformten Kugeln legst du vorsichtig auf einen Teller ab. Achtung noch sind sie sehr zerbrechlich! Anschließend kommt der Teller mit den Badebomben für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.

Verpackung.

Während die Badebomben im Kühlschrank trocknen, kannst du deine Schildchen vorbereiten. Mit Hilfe von Stanzen kannst du den Tonkarton entsprechend in Form stanzen und anschließend beschriften.

Nach der Stunde sind die Badebomben fest geworden und sollten nicht mehr einfach auseinanderfallen.

Mit der Schrumpffolie lassen sich die Badebomben schnell verpacken. Diese zieht sich beim Erwärmen mit einem Heißluftgebläse an die Badekugel heran und die Badebombe ist grob vor Feuchtigkeit geschützt.

Die hier verwendeten Geschenkboxen wurden mit passenden Bändchen geliefert. Auf der Zeichnung kannst du sehen, wie du das Bändchen einziehen musst, damit du die vier Ecken nachher gleichmäßig zusammenziehen kannst.

Schildchen dran und fertig sind deine individuellen und vor allem selbstgemachten Giveaways.